Auch auf die 2. Ausschreibung im a&B Heft am 15.11.2018 hat sich bis jetzt Niemand beworben.

Dies ist leider kein Einzelfall, so der Oberkirchenrat, da es mehr freie Pfarrstellen als Pfarrer/innen gibt.

Anhand einer Liste im Internet  kann sich jederzeit Jemand auf unsere freie Pfarrstelle bewerben. 
Auf dieser ist sichtbar, dass die Pfarrstelle in Darmsheim neu zu besetzen ist. Diesmal haben wir ein „Benennungsverfahren“, das heißt im Falle einer Bewerbung wird uns der Oberkirchenrat einen Bewerber oder eine Bewerberin vorschlagen.
Das Besetzungsgremium (das aus dem KGR und einer Person aus dem Kirchenbezirk besteht) hat dann vier Wochen Zeit, Gespräche zu führen, einen Gottesdienst in der bisherigen Gemeinde des Bewerbers zu besuchen und die Entscheidung zu fällen: Lassen wir uns auf diese Person ein und wählen sie zum/r neuen Pfarrer/in – oder lehnen wir ab und schreiben die Stelle erneut aus? Dann läuft das Bewerbungsverfahren erneut – bis es zum Erfolg geführt hat.

So wenig wie es perfekte Menschen oder perfekte Gemeinden gibt, so wenig gibt es perfekte Pfarrer/innen. Jeder hat seine Begabungen und Stärken und seine Schwächen. Wo man gegenseitig vor allem in den Stärken miteinander arbeitet und die Schwächen gelassen erträgt entsteht ein gutes Miteinander. Die Auswahl des neuen Pfarrers ist ausschließlich Aufgabe des Besetzungsgremiums, das zur Verschwiegenheit verpflichtet ist.

Bis wann unsere Pfarrstelle wiederbesetzt wird, hängt also davon ab wann eine Bewerbung eingeht. 
Umso dankbarer sind wir, dass uns Frau Reiser-Krukenberg mit 50% als Vertretungspfarrerin während der Vakatur zur Seite steht. Ebenso freuen wir uns, dass Pfarrer Penzoldt die diesjährige Konfirmandenarbeit begleitet, und unsere Jugendreferentin mit den Ehrenamtlichen sich noch stärker als bisher einbringen. Frau Hafner ist seit November mit 50% in Döffingen Vertretungspfarrerin. Im Bezirk ist die Personalsituation wegen mehrerer unbesetzter Stellen im Pfarrdienst leider nun etwas angespannt. Auf den Schultern der Pfarramts­-Sekretärin Sandra Dangel und dem KGR lastet nun mehr. Es wird bemerkbar sein, dass ein/e 100 % Pfarrer/in fehlt. Bei uns läuft vieles sehr gut, aufgrund engagierten Mitarbeitern und Gemeindegliedern, aber wir müssen auch barmherzig mit uns selbst sein. Es sollte sich niemand überfordert fühlen.