Nachdem sich auf die erste Ausschreibung am 17.September 2018 niemand beworben hat, erfolgt eine zweite Ausschreibung im a&B Heft am 15.11.2018.

Die Interessenten/innen haben nach der Ausschreibung drei Wochen Zeit, ihre Bewerbung beim Oberkirchenrat in Stuttgart abzugeben. Sie werden sich vorher den Ort und die Gebäude anschauen und ein Gespräch mit einem oder zwei Ansprechpartnern führen. Auch auf einer Liste im Internet ist sichtbar, dass die Pfarrstelle in Darmsheim neu zu besetzen ist. Diesmal ist es ein „Benennungsverfahren“, das heißt der Oberkirchenrat wird zwei bis drei Wochen nach Bewerbungsschluss nicht maximal drei, sondern nur einen Bewerber oder eine Bewerberin vorschlagen. Im Januar nach den Feiertagen wird der Oberkirchenrat, vorausgesetzt es sind Bewerbungen eingegangen, eine/n Kandidatin/en benennen. Das Besetzungsgremium (das aus dem KGR und einer Person aus dem Kirchenbezirk besteht) hat dann vier Wochen Zeit, Gespräche zu führen, einen Gottesdienst in der bisherigen Gemeinde des Bewerbers zu besuchen und die Entscheidung zu fällen: Lassen wir uns auf diese Person ein und wählen sie zum/r neuen Pfarrer/in – oder lehnen wir ab und schreiben die Stelle erneut aus? Dann läuft das Bewerbungsverfahren erneut – bis es zum Erfolg geführt hat.

So wenig wie es perfekte Menschen oder perfekte Gemeinden gibt, so wenig gibt es perfekte Pfarrer/innen. Jeder hat seine Begabungen und Stärken und seine Schwächen. Wo man gegenseitig vor allem in den Stärken miteinander arbeitet und die Schwächen gelassen erträgt, entsteht ein gutes Miteinander. Die Auswahl des neuen Pfarrers ist ausschließlich Aufgabe des Besetzungsgremiums, das zur Verschwiegenheit verpflichtet ist. Realistisch ist es, dass ein neue/r Pfarrer/in allerfrühestens im Juni die neue Stelle antritt. Im Blick auf die Familie, die mit umzieht, finden Wechsel meistens um Schulferien herum statt, oft auch am Beginn von neuen Schulhalbjahren oder auch Schuljahren. So kann der Dienstbeginn auch erst nach den Sommerferien 2019 oder noch später sein.

Wir sind dankbar, dass uns Frau Reiser-Krukenberg mit 50% als Vertretungspfarrerin während der Vakatur zugeteilt ist. Pfarrer Penzoldt begleitet die Konfirmandenarbeit, und unsere Jugendreferentin mit den Ehrenamtlichen bringen sich noch stärker als bisher ein. Pfarrer Schwaderer aus Döffingen ist nun auch in seinem wohlverdienten Ruhestand. Pfrin. Hafner ist seit November mit 50% in Döffingen Vertretungspfarrerin. Da es im Bezirk noch weitere Stellenwechsel gab, ist die Personalsituation im Pfarrdienst leider nun etwas angespannt. Auf den Schultern der Pfarramts­-Sekretärin Sandra Dangel und dem KGR lastet nun mehr. Es wird bemerkbar sein, dass ein/e 100 % Pfarrer/in fehlt. Bei uns läuft vieles sehr gut, aufgrund engagierten Mitarbeitern und Gemeindegliedern, aber wir müssen auch barmherzig mit uns selbst sein. Es sollte sich niemand überfordert fühlen.